Wenn das Wasser nicht wie gewohnt fliesst, liegt die Ursache häufig in einem verstopften Sieb am Auslauf. Dort sammeln sich mit der Zeit feine Partikel – was oft wie Sand aussieht. In seltenen Fällen gelangen solche Rückstände durch Bau- oder Wartungsarbeiten an den Leitungen ins Haus.
Viel wahrscheinlicher ist jedoch die Bildung dieser Körner durch die Warmwasserproduktion. Besonders bei hartem Wasser und Temperaturen über 60 °C entstehen grobe Kalkpartikel, die sich im Sieb ablagern können. Die Ursache liegt in den im Wasser gelösten Mineralien – allen voran Calcium und Magnesium – die bei Erhitzung ausfallen.
Diese Rückstände sind nicht nur ein Hinweis auf die Wasserhärte, sondern auch auf die generelle Wasserqualität in Ihrem Zuhause. Wer dauerhaft hohe Temperaturen im Boiler nutzt und in einer Region mit kalkhaltigem Wasser lebt, riskiert nicht nur verstopfte Armaturen, sondern auch Schäden an Haushaltsgeräten.
Zur Vorbeugung lohnt es sich, die Temperatureinstellungen Ihrer Warmwasseranlage zu überprüfen (idealerweise unter 60 °C) und die Anlage regelmässig zu entkalken. Wenn Sie sich unsicher sind, wie es um Ihre Wasserqualität zu Hause steht, empfehlen wir, diese mit einem Wassertest oder einem geeigneten Wasserfilter-System zu kontrollieren oder zu verbessern.
Leiden auch Sie unter kalkhaltigem Wasser?
Prüfen Sie Ihre Wasserqualität zu Hause und schützen Sie Armaturen und Geräte mit einem passenden Wasserfilter oder Wasserenthärter.




